Beikost kann angeboten werden, sobald euer Kind reif dafür ist! Im Idealfall lasst euer Kind über Arte und Menge der Beikost entscheiden… ihr bietet nur an!
Dabei solltet ihr nach Bedarf weiterstillen. Die Milchmenge wird hierbei optimal angepasst.
Des öfteren erreichen uns Sorgen, ob die Milch nicht zu schnell weniger wird, sobald man mit Beikost startet. Auch hier gilt: die Nachfrage regelt das Angebot! Euer Kind muss hierbei jedoch auch die Möglichkeit haben gestillt zu werden, wenn es dies möchte.
Idealerweise sollte die Beikosteinführung nicht nach einem starren Plan erfolgen. Eine Beikostmahlzeit ersetzt also erstmal KEINE Stillmahlzeit! Es ist vielmehr so, dass nach ihr Beikost anbieten könnt, sobald die Beikostreifezeichen gezeigt werden. Das Schlüsselwort ist hier: anbieten! Nicht einfach in den Mund schieben, und nicht auf die Menge schauen („Das Glas muss aber leer werden“). Euer Baby möchte, wenn es soweit ist, Essen entdecken, damit „spielen“. Das hat am Anfang oft kaum etwas mit Nahrungsaufnahme zu tun.
Dies bedeutet also, dass ihr bei der Beikosteinführung ganz normal weiter nach Bedarf stillen solltet. Und dann tut sich an der Muttermilchmenge erstmal nichts. Der Übergang zur Beikost ist meist ein schleichender Prozess, wenn ihr euch nach eurem Kind richtet… bei dem einen Kind geht es schneller, bei dem anderen langsamer. Euer Kind kann so einen gesunden Umgang mit Essen und der Essensmenge lernen.
Eure Milchmenge wird natürlich irgendwann weniger, aber halt genau so wie euer Kind es braucht. Und es kann auch während der Beikosteinführung (deren Dauer sehr unterschiedlich und sehr lang sein kann) Phasen geben, in denen euer Kind vielleicht doch wieder ausschließlich gestillt werden möchte, wenn es z.B. krank ist. Und dann wird die Milchbildung kurzfristig wieder angekurbelt. Ein gut funktionierendes System!
Eure Chris aka -Das Stillmonster-